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Giovanni Solinas

Foto: Lucky Foto

Der Kirchenmusiker Giovanni Solinas

Giovanni Solinas wurde 1986 in Alghero geboren. Er hat sein Orgel-Diplom bei Adriano Falcioni und für Klavier bei Stefano Curto erhalten. Zugelassen am Conservatoire Superior in Genf/Schweiz hat er in Juni 2014 das „Master-Concerto“ mit M° Alessio Corti absolviert und im März 2015 hat er in Sassari (Sardinien) das 2. Masterexamen „cum laude“ abgelegt. Er hat sein Studium durch Teilnahmen an zahlreichen Masterclasskursen für Klavier mit A. Ciccolini, A. Lucchesini, B. Lupo e A. Oliviero und für Orgel mit K.Schnorr, M. Torrent, E. Vianelli, V. Urban, E. Viccardi, J. Bate, u.a.fortgesetzt.

Giovanni Solinas ist fortwährend aktiv in Konzerten, bei denen er sowohl als Solist als auch in Kammerorchestern spielt. Außerdem, als begleitender Organist, arbeitet er zusammen mit verschiedenen italienischen und ausländischen Chorvereinigungen, u.a. I Cantori della Resurrezione di Porto Torres, Chor96 Ottobeuren, CoroPolifonicoTurritano di Porto Torres, Polifonica Santa Cecilia, Sassari. Er hat verschiedene neue Instrumente wie die neue Orgel Pinchi-Skrabi der Kirche „Nostra Signora delle Grazie“ in Palau und die Orgel der Kirche Sant’Ignazio in Cagliari eingeweiht. Kürzlich wurde er zur Teilnahme an der Konzertreihe „Festival Europäischer Orgelmusik XLVI“ in die Basilika von Ottobeuren eingeladen. Er hat weiterhin zahlreiche Konzerte gehalten, u.a. in der Kathedrale und Basilika von Bonaria (Cagliari), Basilika Sant’Elena (Quartu S. Elena), Basilika von Sant’Ambrogio (Mailand), Kathedrale von San Lorenzo (Perugia), Santuario S. Maria deiMiracoli di Morbio (Schweiz), Basilika von San Francesco (Assisi), Kirche St. Cornelius (Dülken, Deutschland), Auditoire Calvain in Genf für „La fête de la musique 2014“. Im September 2012 spielte er mit dem Orchester des Conservatorio L. Canepa aus Sassari, dirigiert von M° Aurelio Canonici das Konzert von F. Poulenc für Orgel, Streicher und Pauken. In 2013 ging er mit dem Orchester des Conservatorio di Cagliari, dirigiert von M° Aldo Tarchetti, auf Tournee. Des Weiteren interpretiert er die Suite von O. Respighi für Orgel und Streicher mit der Sardinia Academy Orchestra, dirigiert von M° Pietro Pilo.

Giovanni Solinas ist artistischer Leiter der „Rassegna Organistica Internazionale“, „Sardinia Organ Fest“.

Infos

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kirchenmusik-st-cornelius.de
giovannisolinas.com

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Kolping

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Adolph Kolping: Anwalt der Jugend und der Familie

230.000 Mitglieder in 2.400 Kolpingfamilien. 40.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Bereich der Kolpingjugend. Das Kolpingwerk in Deutschland, Teil des Internationalen Kolpingwerkes, verfolgt mit seinen Mitgliedern die Idee des aktiven Handelns zum Wohle von jungen Menschen, des Handelns für die Familie und für die Eine Welt. So schreibt es das im Mai 2000 in Dresden beschlossene Leitbild den engagierten Christen dieses Verbandes verbindlich vor.

In 61 Ländern weltweit mit 450.000 Mitgliedern vertreten, will der Verband Bewusstsein für verantwortliches Leben und solidarisches Handeln fördern. Dabei versteht sich das Kolpingwerk als Weg-, Glaubens-, Bildungs- und Aktionsgemeinschaft.

Der 1813 in Kerpen geborene Schuhmachergeselle Adolph Kolping interessierte sich brennend für die sozialen Fragen seiner Zeit und war entsetzt über die Lebensumstände vieler Handwerksgesellen, die er „auf der Walz“, also während der Wanderjahre als Geselle, kennen lernte. Sein Wunsch war, Priester zu werden.

Sein Weg zum Priesteramt wurde von zwei Kölner Pfarrern unterstützt, die ihn mit Lateinstunden auf den Besuch des Gymnasiums zum Erwerb des Abiturs vorbereiteten. Mit 27 Jahren (heute würde man sagen: „auf dem zweiten Bildungsweg“) machte er Abitur und konnte, mittels einer Art Privatstipendium, Theologie studieren und das Priesterseminar besuchen.

Als Kaplan in Elberfeld übernahm er den Vorsitz des örtlichen Gesellenvereins; dessen Idee, den jungen Gesellen, denen fern ihrer Heimat Verwahrlosung und Ausbeutung drohte, einen familienähnlichen Halt und soziale Unterstützung zu bieten, nahm er begeistert auf.

Als Domvikar nach Köln versetzt, machte er sich für eine Verbindung der in vielen Städten, besonders im Rheinland, entstandenen Gesellenvereinen zum „Katholischen Gesellenverein“ stark. Fixpunkte wurden die von Kolping vorgeschlagenen Gesellenhospize, aus denen die heutigen Kolpinghäuser entstanden. Sie boten nicht nur menschenwürdige Unterkunft, sondern auch Gelegenheit zur Aus-, Fort- und Weiterbildung. Hier sorgten sich von der Gemeinschaft ausgewählte Kollegen um die Kranken und hier war auch Raum zur gemeinsamen Gestaltung der kargen Freizeit; nicht von ungefähr spricht man ja heute noch von „geselligem Beisammensein“.

Auch wenn viele „Kolpinghäuser“ heute nur noch dem Namen nach zur Kolpingfamilie gehören, sind sie doch immer noch „Leuchttürme“ einer Idee, die nach wie vor aktuell ist. In der Regel sind sie eigenverantwortlich und werden als Gasthäuser, Hotels oder Tagungshäuser geführt, die in einem eigenen Verband organisiert sind.

Adolph Kolping schrieb als Journalist, Redakteur und Herausgeber verschiedener katholischer Presseorgane über die gesellschaftlichen Missstände der industriellen Revolution und machte damit die Not der „einfachen Menschen“ auch den gehobenen Kreisen bekannt. 1862 traf er Papst Pius IX. und wurde zum Päpstlichen Geheim- kämmerer ernannt. Sein Todestag, der 4. Dezember 1865, wird seit seiner Seeligsprechung durch Johannes Paul II. am 27. Oktober 1991 als Gedenktag gefeiert.

Das Kolpingwerk ist, wie viele andere katholische Verbände auch, diözesan organisiert.

Es gibt in den deutschen Bistümern 27 Diözesanverbände des Kolpingwerkes als organisatorisches Dach der Kolpingfamilien vor Ort. Die acht Landes- und Regionalverbände haben daneben vor allem politische Aufgaben, um die Anliegen des Verbandes in der Politik präsent zu halten.

Seine Kolpingfamilien vor Ort, auch hier in Dülken, bilden die kleinste organisatorische Einheit und sind die Keimzellen der Kolping-Bewegung.

Die Kolpingfamilien engagieren sich heute vor allem in vier Handlungsfeldern. Junge Menschen werden Bildungschancen gegeben; nach wie vor ist auch die Schaffung eines christlich-sozialen Lebensraum für Auszubildende, die fern ihrer Familien und der gewohnten Umgebung eine Berufsausbildung absolvieren, ein Kernanliegen. In der Arbeitswelt ist Kolping vertreten in Innungen, Handwerkskammern, Berufsverbänden und anderen Organisationen, um sich für menschwürdige Arbeitsbedingungen einzusetzen.

Die Unterstützung von Familien, vor allem auch in schwierigen Situationen wie Alleinerziehende, Patchwork-Familien etc., sieht die Möglichkeit vor, Kolping-Familienferienanlagen zu nutzen für einen gemeinsamen Familienurlaub. Ebenfalls ist die Integration der Senioren in die Gesellschaft, statt sie auf das „Altenteil“ abzuschieben, vielerorts eine wichtige Aktivität.

Das internationale Engagement für die „Eine Welt“, mit der Partnerschaftsarbeit im Internationalen Kolpingwerk und dem Aufbau diverser Projekte, bildet das vierte Handlungsfeld.

Über die Kolpingjugend können junge Erwachsene zwischen 18 und 28 Jahren einen zwölfmonatigen internationalen Freiwilligendienst in einem der südlichen Länder mit einem sozialen oder ökologischen Projekt absolvieren und nebenbei Menschen und Kultur kennenlernen.
Erstaunlich und ein wenig traurig ist, bei Betrachtung dieser gewaltigen Aufgaben, denen sich die Kolpingfamilien stellen, wie wenig „Kolping“ noch in der breiten Öffentlichkeit wahr- genommen wird.

Wer, wie der Autor, aus einer rheinischen Handwerkerfamilie stammt, weiß wahrscheinlich noch mit dem Begriff „Kolpinghaus“ etwas anzufangen. Auch die schwarz-orange Fahne mit dem stilisierten „K“ kennt man vielleicht von den Fronleichnam- Prozessionen. Was die Kolpingmitglieder aber tatsächlich leisten, auch hier in Dülken, z. B. in der Seniorenarbeit oder Flüchtlingshilfe, wird nicht wahrgenommen.

Folglich hat auch das Kolpingwerk große Nachwuchssorgen. Immer weniger, vor allem junge Menschen, finden sich bereit zu diesem christlich-gesellschaftlichen Engagement. Während es in der Vergangenheit üblich war, dass ganze Familien sich seit Generationen für Kolping einsetzten, sterben heute die Kolpingfamilien manchen Ortes aus, denn die Kinder und Jugendlichen, die sich vielleicht noch für die Kolpingjugend begeistern lassen, finden den Weg nicht mehr in die Reihen der erwachsenen Kolpingmitglieder.

Kolping Upgrade, so nennt sich der Zukunftsprozess, der seit 2016 den Weg in die Zukunft des Verbandes aufzeigen und gestalten soll.

Kolping-Jugendwohnen, Kolping-Bildungsunternehmen, Kolping- Tagungshäuser und Kolping-Familienferienstätten sind natürlich Einrichtungen, die ohne professionelle, hauptamtliche Akteure nicht zu betreiben wären.

Allein in den 150 Bildungseinrichtungen arbeiten 4600 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ein guter Teil der finanziellen Last wird jedoch wiederum von den ehrenamtlichen Kolpingfamilien aufgebracht, die Spenden sammeln und mit originellen Aktionen, wie der Schuhsammelaktion „Mein Schuh tut gut“, finanzielle Unterstützung gewährleisten.

Ein Zitat aus seiner Biografie: „Adolph Kolping war ein ,ganzheitlicher‘ Seelsorger. Die persönliche Bildung des einzelnen und die Mitgestaltung der Gesellschaft waren sein zentrales Anliegen. Er strebte den sozialen Wandel durch Veränderung des Menschen an: Die Gesinnungsreform hat Vorrang vor der Zuständereform.“ Die schlichte, höchst aktuelle Formel dahinter gibt es auch in einem anderen geflügelten Wort: „I´m starting with the man in the mirror“.

Claus Rycken

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Eucharistie

Die Eucharistie

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Die Feier der Eucharistie, eines der sieben Sakramente, dient dem Gedächtnis des Leidens, Todes und der Auferstehung Jesu. Sie ist - neben der Verkündung des Wortes Gottes - Hauptteil der heiligen Messe. In Gestalt von Brot und Wein ist Christus leibhaftig bei diesen Feiern anwesend. Durch den gemeinsamen Verzehr von Brot und Wein erhalten die Gläubigen Anteil an "Leib und Blut" Jesu und dem Geheimnis seines Tode und der Auferstehung.

Warum es gerade Brot und Wein sind, die Jesus Christus verkörpern, wird auf Jesus Worte beim Abendmahl zurückgeführt. Im ältesten biblischen Zeugnis, dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde von Korinth (ca. 55 n. Chr.), heißt es dazu: "Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!" (1 Kor 11,23-25)

Diese Worte aus dem Korintherbrief sind als sogenannte "Wandlungsworte" Bestanteil der Eucharistiefeier. Sie werden vom Priester geprochen. Die Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Christi nennt man auch Konsekration. Einmal gewandelte Hostien werden im Tabernakel aufbewahrt, denn sie bleiben der Leib Christi.

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Firmung

Die Firmung

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Die Firmung ist das letzte der sogenannten Initiationssakramente – anderes gesagt: Die Aufnahme in die Kirche erfolgt durch die Sakramente der Taufe, der Erstkommunion und der Firmung. Die frühe Kirche kannte hier keine große Unterscheidung. Die (Erwachsenen-)Taufe beinhaltete alle Elemente, zu denen auch die Salbung mit Chrisamöl gehörte.

Cyprian war es dann, der die Bedeutung der ‚Geistsalbung’ – die Mehrung der Taufgnade durch die Geistesgaben – in Anlehnung an Apg 8,14,ff besonders hervorhob, nicht zuletzt auch als "Prägemal", das für die vollkommende Verbundenheit mit der Gemeinschaft der (katholischen) Kirche, der Gemeinschaft aller, die an Christus glauben, stand.

Im Laufe der Kirchengeschichte – u.a. durch das Aufkommen der Kindertaufe – entwickelten sich die einzelnen Elemente der Eingliederungsfeier auseinander, wodurch (in der katholischen Kirche) drei eigenständige Sakramente entstanden: Taufe, Erstkommunion und Firmung.

Was bei der Kindtaufe noch eine Entscheidung allein der Eltern war, wird in Erstkommunion und Firmung immer mehr auch eine Entscheidung der Kinder selber. Aus diesem Grund wird die Firmung auch als Sakrament der Mündigkeit eines Christen angesehen.

Die wesentlichen Elemente der Firmung:

Die Handauflegung:

Bei der Firmung legt der Bischof seine Hand auf Stirn oder Kopf des Firmlings. Gott stärkt die Jugendlichen für ihren Lebensweg. Die Handauflegung ist auch Zeichen der Beauftragung – gerade das 2. Vatikanische Konzil stellt die Bedeutung des allgemeinen Priestertums heraus und somit die Beauftragung zum Laienapostolat durch die Firmung: Lebe aus der Zusage Gottes und aus dem Glauben!

Die Salbung mit Chrisam:

Chrisam ist eine Mischung aus Olivenöl und Balsam. Eine Salbe schützt die Haut, macht schön, heilt Wunden. Manche Salben sind sehr kostbar; sie duften angenehm. In biblischer Zeit wurden Könige bei der Übernahme ihres Amtes mit heiligem Öl gesalbt. Der Gesalbte (hebräisch: „der Messias“, griechisch: „der Christus“) steht ganz im Dienste Gottes. Er handelt und denkt und redet in seinem Geist.

Die Besiegelung mit dem Kreuz:

Der Bischof salbt den Firmling, indem er seine Stirn mit dem Kreuz bezeichnet. Das Kreuz ist Zeichen der Christen – Zeichen für die Verbindung zwischen Gott und der Welt. Diese Zeichen hinterlässt Spuren, das Zeichen einer durch nichts zu erschütternden Liebe, das „Markenzeichen“ der Christen. Das Kreuz, Zeichen für Leben, Sterben und Auferstehung Jesu Christi prägt unser Leben, unauflöslich, ein für alle mal.

Der Bischof als Firmspender:

Die Firmung wird vom Bischof gespendet, nur in Notlagen kann er einen Priester beauftragen. Die Person des Bischofs soll die besondere Bedeutung der Firmung unterstreichen: die feierliche Aufnahme in die kirchliche Gemeinschaft, die in der Taufe bereits begonnen hat und im Sakrament der Firmung zu ihrem Abschluss kommt und die Zugehörigkeit des einzelnen Christen zur Gesamtkirche.

Die Firmpatin/die Firmpate:

Firmlinge können sich selbstverständlich ihren Firmpaten/-patin selber auswählen. Es gibt ein paar Voraussetzungen für den Firmpaten:

Mindestens 16 Jahre alt
Selbst katholisch getauft, gefirmt und nicht ausgetreten
Ein gutes Verhältnis zum Firmling
Offenheit zum Gespräch über Glaubensfragen
Wenn möglich, nicht die Eltern
Der Firmpate oder die Firmpatin müssen durch einen Taufregisterauszug nachweisen, dass die Bedingungen zur Übernahme der Patenschaft erfüllt sind. Diesen erhalten die Paten beim Taufpfarramt, also in der Gemeinde, in der sie als Kind getauft wurden.

Firmung in Dülken

Die Gemeinden in Dülken haben sich bei der Festlegung des (normalen) Firmalters für das 16. Lebensjahr entschlossen. In diesem Alter befinden sich die Jugendlichen in der Phase, wo sie die Entscheidungen ihrer Eltern hinterfragen, eigene Wege gehen und Alternativen für ihre Zukunft prüfen. So sollen sie auch als mündige Christen bestätigen, wozu sie als getauft Christen berufen sind.

Der Firmkurs ist so bewusst als ein Firm- und Glaubens(!)-Kurs angelegt. Es soll die Gelegenheit bestehen, sich erstens zu vergewissern, was man über seinen eigenen Glauben weiß, zweitens sich kontrovers ggf. auch an den Positionen der katholischen Kirche zu reiben, um dann – erst am Ende des Kurses – einen Entschluss zu treffen, ob man sich durch das Sakrament der Firmung näher an die Kirche binden will.

Für diesen Prozess sind vier Samstage angesetzt zuzüglich einer Exkursion, die die Einsatzfelder der Kirche über den Gottesdienst hinaus verdeutlicht, und einem Bußgottesdienst, der der persönlichen Einstimmung auf den Sakramentenempfang dienlich sein soll.

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Ehe

Die Ehe

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Eines der schönsten Bibelworte steht im 1. Johannesbrief, 4, Kapitel, Vers 16: „Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott in ihm.“ Weil Gott die Liebe ist, deshalb ist auch die christliche Ehe eines der sieben Sakramente, das heißt Zeichen Gottes in unserem Leben. Im Ehesakrament versprechen die Eheleute einander Liebe und Treue für ihr ganzes Leben. Somit ist der Bund, den Mann und Frau bei der kirchlichen Hochzeit miteinander schließen, eine Gemeinschaft, die über die rein menschliche Kraft hinausgeht. Gott selbst, der die Liebe ist, besiegelt den Ehebund. Somit kommt in der kirchlichen Trauung eine neue Dimension, die über das rein Menschliche hinausgeht, ins Spiel. Gottes Geschenk ist seine Liebe und Treue, auf die sich die christlichen Eheleute immer verlassen dürfen.

Praktische Hinweise

Da recht viele Anfragen zu kirchlichen Hochzeiten im Pfarrbüro gestellt werden, empfiehlt sich unbedingt eine frühzeitige Anmeldung. Der trauende Priester oder Diakon trifft sich mit dem Brautpaar zu einem oder zwei vorbereitenden Terminen, um das Ehevorbereitungsprotokoll auszufüllen und gemeinsam den Gottesdienst vorzubereiten. Beide Ehepartner benötigen eine Taufbescheinigung aus dem Pfarramt, in dem die Taufe erfolgt ist, bzw. bei evangelischen Christen eine entsprechende Bescheinigung aus dem zuständigen Gemeindebüro. Auswärtige Paare, die nicht in Dülken oder Boisheim wohnen, entrichten eine Gebühr von 60,00 € für die Nutzung der Kirche und den Dienst der Mitarbeiter.

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