Herz Jesu 9307600x903px
Cornelius 9335600x903px
St Peter 9317 600x903px
Ulrich 9323 600x903px

 

Monstranzen: Zur Schau gestellt

Der Gebrauch der ersten Monstranzen geht auf das Fronleichnamsfest zurück. Es ist ein Hochfest im Kirchenjahr, bei dem die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird. Die Bezeichnung Fronleichnam leitet sich von mittelhochdeutsch „vrone licham“ für „des Herren Leib“ ab. Bei Fronleichnam wird im Anschluss an die Hl. Messe das Allerheiligste, eine konsekrierte Hostie, in der vom Priester oder Diakon getragenen Monstranz unter Begleitung einer Prozession durch die Straßen getragen. An bis zu vier Außenaltären erfolgt eine statio. Es werden Abschnitte aus dem Evangelium und Fürbitten vorgetragen. Abschließend wird der sakramentale Segen in alle Himmelsrichtungen und über die Stadt erteilt. Mit dem Tantum ergo und Te Deum wird die Prozession beendet.

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Verweltlichte Heilige

Kirchliche Gedenktage und Feiertage bestimmten über Jahrhunderte den Jahresrhythmus der Bevölkerung. Einige Tage sind heute noch im Bewusstsein vieler Menschen, auch wenn der Bezug zu den namensgebenden Heiligen oder kirchlichen Festtagen manchmal völlig verloren gegangen scheint.

Wir geben einige Gedächtnisstützen:

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Der Weg zur Kommunion

An den Sonntagen nach Ostern finden in der Pfarrei St. Cornelius und Peter die Kommunionfeiern statt. Viele Kinder (in der Regel des 3. Schuljahres) haben sich intensiv darauf vorbereitet - unterstützt von engagierten Katecheten. Die Beschäftigung mit dem Leben und Wirken Jesu gehört genauso zum Programm wie Feiern und Ausflüge. Wir stellen das Kommunionkonzept der Pfarrei im Detail vor.

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Pilgern erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit

Ob Trier in der Eifel oder Santiage de Compostela in Spanien - für viele Menschen gehören Wallfahrten zum festen Bestandteil ihres Lebens. Andere machen sich zumindest testweise auf den Weg oder zu besonderen Anlässen. So erwartet die Landesregierung Galiziens im nächsten Heiligen Jahr, also 20121, etwa 465.000 Pilger auf dem Jakobsweg. 2016 waren es rund 280.000. Ute Hölter beschreibt ihre Erfahrungen mit einer Wallfahrt auf dem Jakobsweg. Und sie sprach für diesen Schwerpunkt mit Margret Kutscheidt und Helga Holthausen über die St. Matthias Bruderschaft der Pfarrei St. Cornelius und Peter.

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Handschrift-Fragment aus dem 9. Jahrhundert

Die Pfarre St. Cornelius und Peter besitzt ein Archiv, das bedeutende Quellen beinhaltet. Im November 1993 begann dort eine Überarbeitung und umfangreiche Neuaufnahme des Bestandes, nachdem man bei Recherchen auf den Zustand des Archives aufmerksam geworden war. Dieses Archiv beinhaltet einen reichen Schatz an Urkunden, Akten, Büchern, Karten und interessanten Zeitungen.

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Kirchenmusik: Im Spannungsfeld von Gregorianik und leichter Muse

Die Kirchenmusik in der Pfarrei St. Cornelius und Peter ist vielseitig und beliebt. Vier Orgeln und vier Chöre bieten ausreichend Möglichkeiten, für jeden Geschmack etwas Passendes anzubieten. Denn die Empfindungen, was zeitgemäße Musik für die katholische Liturgie ist, sind sehr unterschiedlich.

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Beichtstuhl: Hort der Geheimnisse

Beichtstühle gehören zur Ausstattung einer katholischen Kirche. Die heutigen dreiteiligen Beichtstühle stammen aus dem 17. Jahrhundert. Besonders in der Barockzeit wurden sie künstlerisch ausgestaltet. In der Mitte sitzt der Priester. Links und rechts können die Gläubigen zur Beichte gehen. Sie bekennen ihre persönlichen Verfehlungen vor Gott und der Priester spricht ihnen Gottes Zuwendung und Vergebung zu und sprich sie von ihren Sünden los.

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Aus dem Osten kommt das Licht

Der Baumeister und Steinmetz Tom Builder nutzt einen wolkenfreien Morgen, um mit Hilfe von zwei Stangen und der aufgehenden Sonne die exakte Ost-West-Ausrichtung der neuen Kathedrale festzulegen. So beschreibt der walisische Schriftsteller Ken Follett in seinem Buch „Die Säulen der Erde“ den Beginn der Bauarbeiten für die neue Kathedrale in der fiktiven Stadt Kingsbridge im zwölften Jahrhundert.

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Die Heiligenwerkstatt

Es gibt zwei Kategorien von Heiligenfiguren in St. Cornelius und Peter: die schönen, heilen, die in den Kirchen und Pfarrhäusern der Gemeinde einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind, und die maroden, vom Alter gezeichneten, teils kaputten. Letztere lagern in einem nur wenigen zugänglichen Raum in der Kirche St. Cornelius. Und sie wären gar nicht so richtig präsent, hätte sich nicht ein Fotograf daran begeben, diese Figuren für ein künstlerisches Projekt zu fotografieren. Wie aus vor sich hin schlummernden maroden Kunstwerken neue Kunst entsteht, zeigen wir hier mit Fotos von Link & Kress aus der sogenannten Heiligenwerkstatt.

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Vom Weltwunder zum Urnengrab – Bestattungen im Spiegel der Zeiten

Die Auflistung der sieben Weltwunder der Antike enthält zwei Begräbnisstätten. Die bekannten Pyramiden von Gizeh, mit 4500 Jahren Alter zählen sie zu den ältesten erhaltenen Bauwerken der Welt, und eine leider durch ein Erdbeben im 12. Jahrhundert und anschließendem Steinraub heute bis auf die Grundmauern zerstörte Grabanlage in Bodrum, das Mausoleum von Halikarnasos. (1)

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Die Arbeit unseres Pfarrers Jan Nienkerke im Offizialat in Aachen

Regelmäßig werden Statistiken über die zivilen Scheidungsraten in den Medien veröffentlicht – wussten Sie, dass auch etlichen Anträgen auf Feststellung der Nichtigkeit kirchlich geschlossener Ehen stattgegeben wird?
 
Die Gründe, ein solches Verfahren vor einem kirchlichen Gericht anzustreben, können vielfältig sein, drehen sich aber oft um die Frage, ob einer der Ehepartner oder beide zum Zeitpunkt der kirchlichen Hochzeit alle Bestandteile des katholischen Eheversprechens (Einheit und Unauflöslichkeit der Ehe, Hinordnung auf das beiderseitige Wohl und auf Nachkommenschaft) vollumfänglich bejaht haben oder bejahen konnten.

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